Die HSG muss sich am Dienstagabend auswärts beim HC Hersbruck deutlich mit 39:22 (14:7) geschlagen geben. Dennoch ist die Mannschaft heiß auf die letzten beiden Derbys.
Dabei erwischte die HSG zunächst einen guten Start in die Partie. Aus einer stabilen Anfangsphase heraus konnte man sich früh eine Führung erspielen und zeigte, dass man trotz eines dezimierten Kaders konkurrenzfähig sein kann (2:4, 8. Minute). Doch bereits nach wenigen Minuten verlor das Spiel der Gäste an Struktur. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fehlte zunehmend die konzentrierte Teamleistung, wodurch einfache Fehler im Angriff häuften.
Vor allem defensiv bekam die HSG keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Das schnelle Umschaltspiel der Hersbrucker stellte die Abwehr immer wieder vor große Probleme und konnte über die gesamte Spielzeit hinweg nicht effektiv verteidigt werden. So kippte die Partie Mitte der ersten Hälfte deutlich zugunsten der Gastgeber, die sich bis zur Pause auf 14:7 absetzen konnten.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es der HSG nicht, das Spiel noch einmal zu stabilisieren. Zwar wurden vereinzelt eigene Treffer erzielt, insgesamt blieb die Leistung jedoch zu inkonstant. Die fehlende Abstimmung in der Defensive sowie das weiterhin starke Tempospiel der Hausherren führten dazu, dass der Rückstand kontinuierlich anwuchs. Am Ende stand eine deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel, bei der die HSG nicht die guten Ansätze der letzten Spiele zeigen konnte.
Trotz des Rückschlags gegen den Mitaufsteiger bleibt die HSG motiviert, in den beiden anstehenden Derbys gegen Herzogenaurach und Bruck zum Saisonabschluss noch einmal ein Ausrufezeichen zu setzen und sich würdig aus der BOL zu verabschieden.
HSG Erlangen/Niederlindach: Schindler, Gottesbüren (3), Fichtner (3), Brinkmann, Stößer (1), Lehmann (2), Gumbert (1), Rowold (1), Burkhard (3), Garkisch (8), Hauer, Kretz
HC Hersbruck: John, Thiel, Himml (2), Huning (3), Schmidt (6), Beygang (1), Fuchs (7), Fritsch (12), Kohl (4), Wieder, Benaburger (4/2)