Die HSG gibt sich bei dem TSV Neutraubling klar mit 37:18 (18:11) geschlagen. Trotz der sehr dünnen Bank konnte man phasenweise mit den Gegnern mithalten, aber nie realistisch auf einen unerwarteten Punktgewinn blicken.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Während die Gastgeber versuchten, ihr Tempospiel zu forcieren, versuchte die HSG das Tempo herauszunehmen. Aufgrund des hohen Verletzten- & Krankenstands in der Mannschaft reiste die HSG nur mit acht Spielern an. Es gelang in der sechsten Minute zum 4:4 auszugleichen. In der Folge rissen die Neutraublinger vermehrt große Lücken in die Abwehr und konnten sich deutlich absetzen (18. Minute, 13:6). Nach einer kurzen Verschnaufpause dank der genommenen Auszeiten schaffte die HSG den Abstand bis zur Halbzeit auf sieben Toren zu halten (18:11).
In der zweiten Halbzeit wurden die Beine der HSG immer schwerer. Das führte zum vermehrten Tempospiel der Gäste, welches in der ersten Halbzeit noch phasenweise gut unterbunden werden konnte. Auch im Angriff fehlte der letzte Schritt, um die herausgespielten Chancen besser zu verwerten oder eine Strafe zu provozieren. Die HSG schaffte es nicht mehr wieder aufzuschließen oder Akzente zu setzten. Am Ende sahen die Zuschauer ein 37:18 Sieg des TSV Neutraubling.
Der gesamte Kader muss sich wieder regenerieren, um in den nächsten Spielen die guten Ansätze mit breiterer Bank besser umsetzen zu können.
HSG Erlangen/Niederlindach: Fichtner (2/1), Stößer (4), Dyes (3), Hauer (1), Burkhard (2), Garkisch (5), Kretz
TSV Neutraubling: Auburger, Breitkreuz (7), Brilz (3), Ziereis (4), Kulig, Hoppe (2), Rathgeber (2), Schäfer N. (9), Schäfer F. (3), Schäfer C. (1), Fenchel (1/1), Turtenwald (5/2)