Die HSG Erlangen/Niederlindach musste sich im Auswärtsspiel beim TV 1861 Erlangen-Bruck II deutlich mit 19:39 geschlagen geben. Gegen einen spielstarken Gastgeber zeigte sich früh, dass die HSG dem Tabellenführer keine Punkte abnehmen kann.
In den ersten Minuten hielt die HSG noch gut dagegen und konnte ausgleichen (2:2, 3. Minute). Mit zunehmender Spieldauer setzte sich jedoch die hohe Qualität der Gastgeber durch. Vor allem das schnelle Umschaltspiel und die konsequente Chancenverwertung des TV 1861 Erlangen-Bruck sorgten dafür, dass sich der Rückstand der HSG bereits in der ersten Halbzeit deutlich vergrößerte. Eigene technische Fehler und ausgelassene Torchancen machten es zusätzlich schwer, den Anschluss zu halten. So ging es mit einem klaren 9:18-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel hoffte die HSG auf einen besseren Start, doch auch in der zweiten Halbzeit fand die Mannschaft nur selten Zugriff auf das Spiel. Der Gastgeber blieb über die gesamte Spielzeit hinweg dominant, während die HSG in Angriff und Abwehr nicht die nötige Stabilität entwickelte. Der Rückstand wuchs kontinuierlich an und das Spiel war frühzeitig entschieden. Trotz des deutlichen Spielstands gab sich die HSG nicht auf und kämpfte bis zum Schlusspfiff weiter. In einzelnen Aktionen zeigte die Mannschaft Moral und versuchte das Ergebnis so gut wie möglich zu gestalten. Am Ende musste man jedoch die klare Überlegenheit des Gegners anerkennen und eine deutliche 19:39-Niederlage hinnehmen.
Nun gilt es über die Weihnachtspause Kraft zu tanken und in der Rückrunde die so wichtigen Punkte zu holen. Weiter geht es schon am 10.01.26 auswärts gegen Nabburg/Schwarzenfeld.
HSG Erlangen/Niederlindach: Knehr (1), Stößer (2), Dyes, Brinkmann (2), Schmieding (4), Burkhard, Garkisch (4), Gumbert (2), Käppner, Hauer (2), Leffer (2), Kretz
TV 1861 Erlangen-Bruck II: Kunzmann (2), Schnippering (3), Völcker (2/1), Hirning, Lutze, Funke F. (8/5), Kammerer, Mehler, Funke B. (3), Will (4), Schermer, Herklotz (7), Scholten (3), Kottmann, Voß (7), Hückel
Von Patrick Stößer