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Spielbericht: Herren II

HSG Erlangen/Niederlindach II – TSV Winkelhaid II    21:21 (12:09)

Nachdem die HSG II aufgrund von Personalproblemen den Saisonauftakt verpatzt und kampflos zwei Punkte an Forchheim verschenkt hatte, hieß das primäre Ziel vor heimischem Publikum Wiedergutmachung. Zwar konnte Schumann dieses Mal aus dem Vollen schöpfen, doch mit dem TSV Winkelhaid II kam ein Gegner, der im letzten Jahr noch bis kurz vor Schluss zu den Topfavoriten um die Meisterschaft galt.

Erwartungsgemäß hatten die Gäste zu Beginn auch leicht die Nase vorn ohne jedoch wirklich überzeugen zu können. Im Gegensatz zum letzten Aufeinandertreffen beider Teams, in dem die Zuschauer in den Genuss einer wahren Torflut kamen, waren vor allem Rückraumszenen Mangelware. Stattdessen versuchte Winkelhaid durch Kreisanspiele zu punkten, was zunächst auch aufging, mit zunehmender Spielzeit von der HSG aber immer besser in den Griff bekommen wurde. So drehte ab dem 3:6 das Spiel zugunsten der Niederlindacher, die nach 20 Minuten vor allem mit Kontern und schnell ausgeführten Anwürfen zu einer Aufholjagd starteten, welche sie bis zum 9:7 sogar leicht in Führung brachten. Normalerweise wäre sogar mehr drin gewesen aber auf beiden Seiten zeigten sich erschreckend viele technische Fehler und nachdem vor allem die Chancenauswertung der HSG zu wünschen übrig ließ, konnte sie mit einem Halbzeitstand von 12:9 sogar noch zufrieden sein.

Nach der Pause kamen die Gäste zunächst wieder stärker auf. Der Druck auf die HSG, welche an diesem Abend eine recht solide Abwehrarbeit zeigte, wurde erhöht, ohne jedoch wirklich Kapital daraus schlagen zu können. Dafür waren die Angriffe zu einfallslos ausgeführt. Bei den Niederlindachern häuften sich dafür Fehlpässe und so sonnte man bis zum 20:16 ein bis dahin schmeichelhaften Vorsprung ausbauen. In der Schlussphase zeigten die Gastgeber dann unverständlicherweise Nerven. Anstatt Ihren Vorsprung ruhig bis zum Ende herunterzuspielen, verfiel das Team von Trainer Schumann in Hektik, was Winkelhaid durch einfache Konter zu nutzen wusste. Leider verloren in dieser Phase auch die bis dahin tadellos leitenden Unparteiischen ihre klare Linie, was darüber hinaus begünstigte, dass Winkelhaid quasi im letzten Moment den, über den Gesamtspielverlauf betrachtet, recht glücklichen Ausgleich erzielte. Für die HSG blieb letztendlich nur das Nachsehen und die Erkenntnis, dass es sich am Ende rächt, wenn man während des Spiels zu viele Torchancen ungenutzt lässt.

Es spielten: Hückel, Gerschütz, Rowold, Fürgut 3, Gottenbüren, Burkhard, Nagel 2, Stößer 2, Schröder 3, Tully 2, Dyse 1, Kolbe 6, Stübinger 1 und Friedrich 1.                                             <Harm Schröder>

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