Damen I: HSG scheitert an künftigem Aufsteiger

HSG Erlangen/Niederlindach – HC Hersbruck – 19:25 (10:12)

Erlangen: Die Damen I verlieren nach ständiger Aufholjagd deutlich gegen den neuen Bezirksoberliga-Aufsteiger Hersbruck I

Im Samstagsspiel mussten die HSG-Damen I krankheits- und verletzungsbedingt auf Stamm- und Rückraumspielerin Jana Fretschner, Kreisspielerin Katrin Rühl sowie Torhüterin Isabel Röcklein verzichten.

Dafür rückten zur Unterstützung die beiden Außenspielerinnen Helene Inkmann und Celine Götz nach, die sonst ihr Team in den Damen II unterstützen.

Hochmotiviert und -konzentriert trafen die HSG-Mädels in ungewohnter „Heimhalle“, der Emmy-Noether-Halle in Erlangen, ein. Das Ziel des Spiels war von Anfang an klar: Den Hersbrucker Damen das Aufstiegsspiel so schwierig wie möglich zu gestalten und ihnen zu zeigen, dass man die HSG Grilzz, so wie es die ein oder andere Mannschaft schon am eigenen Leib verspüren durfte, nicht unterschätzen darf!

Die Partie startete trotz des Ersttreffers unserer Rückraumspielerin Vivien Gumbert, die sich zum Schluss die meisttreffende Spielerin des Spiels nennen durfte, sehr schwach und unkonzentriert, sodass die Hersbrucker bis zur 9. Minute mit 1:6 davonzogen und der Heimtrainer sich zur Auszeit gezwungen sah. Mit Erfolg! Denn die Abwehr stand nun offensiver und im Angriff wurden die Torchancen besser genutzt. So stand es in der 18. Minute 7:10. Den 2-Tore-Abstand konnten die Mädels bis zur Halbzeit konstant halten und man ging beim Stand von 10:12 in die Kabine.

Die Halbzeitansprache bezog sich unter anderem darauf, die bis dahin beste Schützin der Hersbrucker auf Abstand zum Tor zu halten und die Spielzüge im Angriff durch mehr Bewegung ohne Ball und Druck auf die Lücken zu verbessern.

Trotz der nun besseren Abwehrleistung, die allerdings allein in der zweiten Halbzeit sechs Zeitstrafen mit sich brachte, gelang es den Gästen immer wieder Lücken zu finden und mit gezielten Würfen von 7m am Block sowie an unserer Torfrau vorbeizuziehen. So pendelte der Abstand ständig zwischen drei und sechs Toren. Die große Stärke der Hersbrucker, die die HSGlerinnen stark beanspruchte, war die 1. und 2. Welle, die die Fehler des Angriffs oft direkt bestrafte. So gelang dem HC Hersbruck sechs Sekunden vor Schluss auch der Schlusstreffer zum Endergebnis von 19:25.

Abschließend gratulieren wir den Hersbrucker Damen I zum vorzeitigen Aufstieg in die Bezirksoberliga! Bitte kämpft trotzdem mit gewohnter Leistung weiter, wir zählen auf eure Punkte, Mädels.

März; Büttner J. (3/4), Büttner L. (2), Debudey, Dengler, Freund, Gimberlein, Götz, Gumbert (7), Hartung (3), Inkmann, Lukas (3/1)

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