Herren I: HSG steht sich erneut selbst im Weg

HSG Nabburg/Schwarzenfeld – HSG Erlangen/Niederlindach – 33:23 (18:14)

HSG steht sich erneut selbst im Weg

Am letzten Spieltag einer durchaus positiven, aber auch lehrreichen Saison musste die Mannschaft von Klaus Watzinger bei der HSG Nabburg/Schwarzenfeld antreten. Auch in diesem Spiel musste der Coach auf einige verletzte Stammspieler verzichten, weshalb die Zweite die Bank auffüllte.

Aufgrund der zuletzt mittelmäßigen Leistungen waren alle motiviert, die Saison mit einem Sieg zu beenden. Nicht anders ging es der HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Nach einem nachgeholten Spiel standen die Oberpfälzer bereits seit Mitte der Woche als Absteiger fest und wollten sich nun mit zwei Punkten von ihrem Publikum verabschieden.

Allerdings machten sich bereits zu Spielbeginn die Besetzungsprobleme der HSG bemerkbar. Die Spielabläufe im Angriff wurden unsauber gespielt und die Abwehr offenbarte aufgrund von Abstimmungsproblemen große Lücken. Dennoch konnten die beiden Mannschaften die ersten zehn Minuten durchaus ausgeglichen gestalten, ehe sich die Gastgeber auf die beiden verbliebenen etatmäßigen Rückraumspieler eingestellt hatten. In der Folge legte die Mannschaft aus Nabburg/Schwarzenfeld einen 6:0-Lauf hin und führte nach einer Viertelstunde bereits mit 11:4. Die darauf genommene, notwendige Auszeit von HSG-Trainer Watzinger zeigte zunächst jedoch keine Wirkung. In doppelter Unterzahl wurde der Abstand immer größer und so stand es nach 20 Minuten 15:6 für die Hausherren – doch aufgeben wollte man deshalb noch lange nicht. Durch eine deutlich verbesserte Abwehr und schnelleres Angriffsspiel gelang es der HSG, mit Ablauf der Zeit auf 18:14 zu verkürzen und das Gefühl kam auf, dass die Männer nun endlich im Spiel angekommen seien.

Doch näher als drei Tore sollte die Mannschaft nicht mehr an den Gastgeber herankommen. Mit zahlreichen Fehlwürfen und technischen Fehlern sowie erneut großen Lücken in der Abwehr machte sich die HSG das Leben auch in der zweiten Halbzeit selbst schwer. Dennoch bestand bis zehn Minuten vor Ende der Partie das Gefühl, dass das Spiel noch nicht gelaufen sei (25:21). Doch getragen von den Fans spielten die Gastgeber weiter munter auf, während die HSG mit der Zeit die Hoffnung aufgab; dies führte zu weiteren Nachlässigkeiten und so endete die Partie deutlich mit 33:23.

Rückraumspieler Moby Erhardt zum Spiel: „Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden. All das, was wir uns im Laufe der Saison erarbeitet haben, haben wir heute komplett über Bord geworfen und konzeptlos gespielt. Wir konnten zwar den zwischenzeitlichen Zehn-Tore-Rückstand durch einen 0:6-Lauf kurzfristig verringern, aber den Schwung nicht mit über die Halbzeit nehmen. In der zweiten Hälfte konnten wir lediglich den Spielstand halten, die letzten zehn Minuten zeigten wir jedoch keine Gegenwehr mehr und gaben komplett auf. Schade, dass die durchwegs gelungene Spielzeit so enden muss. Trotzdem bin ich auf die Saisonleistung der Jungs stolz und freue mich, dass wir dieses Jahr viel dazugelernt haben.“

Auch wenn das Saisonende nicht wie geplant verlief und die Saison statt auf dem angestrebten dritten auf dem fünften Tabellenplatz endet, können die Männer der HSG auf eine durchaus starke Saison zurückblicken, in der man zu keinem Zeitpunkt vom Abstieg bedroht war und sich weiterentwickeln konnte. Jetzt haben die Spieler Zeit, sich von sämtlichen Blessuren zu erholen, ehe man höchst motiviert in die Vorbereitung für die kommende Saison einsteigt.

Die Herren I möchte sich bei allen Fans und auch bei den Spielern der zweiten Mannschaft für die Unterstützung bedanken und verabschiedet sich in die wohlverdiente Pause.

Hückel, Schindler; Ardiles, Brunner (3), Burkard, Erhardt (2), Gumbert, Hauer (4), Hesse (2), Kolbe (1), Laubmann (4), Rowold (1), J. Stübinger, L. Stübinger (6/4)

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