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Herren I: HSG bekommt Grenzen aufgezeigt

HSG Erlangen/Niederlindach – SG Regensburg II – 18:29 (10:15)

HSG bekommt Grenzen aufgezeigt

Im Saisonendspurt ging es am vergangenen Wochenende gegen den Tabellennachbarn aus Regensburg. Bei der Hinspielniederlage in Regensburg konnten lediglich 18 Treffer erzielt werden. Es galt also die schlechteste Angriffsleistung der Saison wieder gutzumachen. Die Partie gegen die SG Regensburg stand dabei unter schlechten Vorzeichen, da durch Verletzungen der Kader vor allem im Rückraum stark dezimiert war.

Trotzdem gingen die HSG Männer hochmotiviert in die Partie, um die Chance auf den dritten Tabellenplatz zu erhalten.

Dies zeigte sich vor allen in den ersten Minuten in denen leichte Tore durch gute verdeckte Würfe gelangen. Um sich auf diese einzustellen benötigten die Gäste aus Regensburg 10 Minuten, in denen es gelang sich auf 6:4 abzusetzen. In der Folge gelang im Angriff nichts mehr, da die Gäste nun konsequenter deckten und die Abschlüsse mit zunehmender Spieldauer an Kraft verloren. So setzte sich Regensburg kontinuierlich ab. Ein von Sackmann direkt verwandelter Freiwurf zur Halbzeitpause setzte den Schlusspunkt einer verkorksten ersten Halbzeit, in der die HSG-Herren mit dem 10:15 Spielstand noch gut bedient waren.

In der Pause appellierte Trainer Watzinger an den Kampfgeist der Männer. Zudem wurde die Abwehr neu eingestellt und sollte fortan den Regensburger Spielmacher Hugo aus dem Spiel nehmen.

Diese taktische Umstellung der Abwehr zeigte sofort Wirkung. Das Zusammenspiel der Abwehr mit Torwart Hückel funktionierte nun besser und er konnte wichtige Bälle entschärfen. Zudem wurden in dieser Phase technische Fehler der Regensburger in schnelle Tore umgemünzt, sodass in der 45. Minute beim 15:17 ein Sieg wieder möglich erschien. Folgerichtig zückte Gästetrainer Siegl die Time-Out Karte, was sofort Wirkung zeigte. Mit simplen taktischen Mitteln und wuchtigen Würfen bauten die Gäste den Vorsprung innerhalb von fünf Minuten wieder auf fünf Tore aus. Noch einmal versuchte der Heimcoach seine Männer aufzuwecken. Jedoch zollte die HSG den mangelnden Wechselmöglichkeiten Tribut. Im Angriff fehlte jegliche Durchschlagskraft von allen Positionen, sodass bis zum Schlusspfiff nur noch zwei Treffer gelangen.

Die HSG biss sich am Tabellennachbarn die Zähne aus.

Den Regensburgern fiel es auf der anderen Seite immer leichter Tore zu erzielen, indem sie die vorhandenen Räume der offensiven Abwehr für sich nutzten.

Dank der desolaten Schlussviertelstunde ist die Heimniederlage von 18:29 Toren auch in der Höhe verdient und die HSG-Männer müssen sich für das letzte Spiel gegen Nabburg einfallen lassen, wie sie der erfolgreichen Saison den Abschluss beschert, die sie eigentlich verdient. Das Spiel findet am 13.04 um 18:00 Uhr in Nabburg statt und ist für den Abstiegskampf von entscheidender Bedeutung. Dabei möchten sich die Watzinger-Truppe nichts zuschulden kommen lassen und wird alles daran setzen im letzten Spiel der Saison nochmal zwei Punkte einzufahren.

Hückel, Schindler; Ardiles, Erhardt (4), Gumbert, Hauer (2), Laubmann (1), Sackmann (5), J. Stübinger (2/2), Willert (4), Wilferth


K.G.

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