Damen: HSG gibt nicht auf

HSG Erlangen/Niederlindach – HC Hersbruck – 19:26 (8:10)

HSG gibt nicht auf

HANNBERG – Am 18.03. kam man in der Seebachgrundhalle zum letzten Heimspieltag der Saison zusammen, die Gegner der Damen waren an diesem Tag vom HC Hersbruck, Platz 2 der Bezirksliga West, angereist.

Mit der Aussicht auf einen sicheren Abstiegsplatz und ohne Torwart nahm sich das Team um Trainerduo Kevin Gumbert/Robin Schmieding vor, mit Spaß an das Spiel heranzugehen und sich ab sofort auf eine mögliche Relegation einzustimmen.

Die Abwehr vor den freiwilligen Torwarten Gimberlein/Gumbert (Vielen Dank euch!) stand zu Beginn der Partie im Verbund gut, der Rückraum der Gegnerinnen fand jedoch vor allem auf den Halben immer wieder Lücken. Im Angriff hatten die HSG-Damen allerdings kein Wurfglück – so landeten viele Würfe am Pfosten und nach 15 Minuten war das Spiel beim Stand von 0:5 immer noch offen.

Nach der Disqualifikation des Gästetrainers schien die HSG aufzuwachen, man wechselte beim Stand von 8:10 die Seiten, alles wäre noch möglich gewesen. Der Spielfluss der Gäste konnte bis dahin nämlich durch eine gut agierende 5:1-Abwehr immer wieder unterbrochen werden.
An diese Abwehr sollten die Mädels anknüpfen, vorne mehr Spielfluss und vor allem mehr Treffsicherheit an den Tag legen.

Doch die Gäste starteten besser in Durchgang 2 und zur 40. Minute hing ein erneuter, gefühlt uneinholbarer 6-Tore-Rückstand an der Hallenwand.

Auch ohne Trainer hatte der HC Hersbruck die Partie nun vollends an sich gerissen, auf Gästeseite schien alles zu gelingen – die Abwehr der HSG kämpfte gegen wendige Rückraumspielerinnen und der Angriff gegen eine kompakte Abwehr und den Torpfosten.

Trotz allem gab das Team nie vollends auf, es wurde gekämpft – der Abstand sollte nicht noch größer werden. So trennte man sich schlussendlich beim Stand von 19:26.

Die HSG-Damen haben das Spiel auch ohne Torwart gut über die Bühne gebracht, nie aufgegeben und versucht, die Vorgaben der Trainer umzusetzen.

Überschattet wurde dies jedoch durch die Verletzung von Verena Essl, die nach einem Torwurf ohne Fremdeinwirkung unglücklich auf ihrem Arm landete – ein gebrochener ebensolcher und mindestens vier Wochen Ausfall sind die Folge.

An dieser Stelle gute Besserung an alle Kranken und Verletzten!
Werdet bald fit – wir brauchen euch spätestens zur Relegation

Zuvor findet allerdings am 24.03.18 noch das letzte Auswärtsspiel gegen Rohr/Pavelsbach II statt.

Büttner (1), Essl C. (8/2), Essl V., Fretschner (3), Gimberlein (1), Götz, Gumbert, Hartung (5), Lai, Tully, Wirth, Zenkel (1)

Teresa Tully

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